Schulleben im Schuljahr 2015/2016


Besichtigung des Konzentrationslagers in Dachau am 21.04.2014 (WS9)

Am 21.04.2016 fuhren wir zusammen mit den 8. Klassen der Mittelschule in Burgkirchen los, um das Arbeitslager in Dachau zu besichtigen. Gegen 10:30 Uhr kamen wir an und sahen uns vor dem Rundgang das Lagergefängnis an. Danach gingen wir kurz durch das Museum, wo wir sahen, wie die Gefangenen damals lebten und was mit ihnen passierte (Folter und medizinische Versuche). Um 11:45 Uhr kam unser Rundgangführer Herr Wolfgang Schwarzenberger. Er erzählte uns, dass die Gefangenen am Appellplatz mehrere Stunden in Militärischer Haltung stehen mussten. Es lebten 2.000 Gefangene in einer Baracke, obwohl diese für 200 Leute ausgelegt war. Es gabe insgesamt 34 Baracken. Als letztes sahen wir uns die Verbrennungsanlage an, wo die gestorbenen Gefangenen verbrannt wurden. Betroffen gingen wir mit Herrn Schwarzenberger zu unserem Bus. Währenddessen wurden uns weitere Fragen beantwortet. Wir bedankten uns bei ihm und verabschiedeten uns. Der Ausflug war sehr interessant, jedoch auch sehr bedrückend.

(Alper Baytok, Miriam Hinterberger, Ramona Maier)     

 

 

 

 


 Betriebsbesichtigung der WS9 bei BMW am 17.02.2016

Am 17.02.2016 trafen wir uns um 7.45 Uhr vor der Schule in Burgkirchen, um daraufhin zusammen mit der 9ten Klasse der Mittelschule in das BMW-Werk nach Dingolfing zu fahren. Als wir um 9.30 Uhr eintrafen, wurden wir von einem der beiden Gruppenführer von BMW nett begrüßt. Unsere Führung begann mit einer Präsentation über die BMW-Group. Dabei erfuhren wir viele interessante Informationen über die BMW-Werke, wie z.B. dass das Werk in Dingolfing das größte BMW-Werk der Welt ist. Nach der Präsentation begann unsere Führung im „Werk 2.4“. Zuerst besuchten wir die Lackiererei, dort wird im Moment wegen Zeit- und Energiesparmaßnahmen von 5 Lackschichten auf 4 Schichten umgestiegen. Dabei werden 2 Lacke zusammen gemischt und somit spart man sich eine Trocknungsphase, welche sehr zeit- und energieaufwendig ist. Daraufhin besichtigten wir das Presswerk. Dort erzählte uns unsere Gruppenführerin, Sonia Benirschke, dass eine Presse ca. 70 Millionen € Wert ist und eine Presskraft von 10.300 Tonnen aufbringen kann. Über die Lagerhalle gelangten wir zum Karosseriebau. Dort werden vor allem Roboter eingesetzt. Abschließend besichtigten wir die Montagehalle, in der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnern das komplette Auto zusammengesetzt wird. Auch die „Hochzeit“, das Zusammenfügen der Karosserie mit dem Motorblock, konnten wir mitverfolgen. Bevor wir mit dem Bus wieder zurück fuhren, machten wir noch ein Gruppenfoto vor dem BMW-Werk. Gegen 13.30 Uhr kamen wir schließlich wieder in Burgkirchen mit vielen neuen Eindrücken an.

(Oliver Maier, Matthias Kainzmaier, Danijel Bosnjak)     

 

 

 


 Bewerbungstraining durch die AOK am 28.01.2016 mit der WS9

Um 8:00 Uhr begann das Bewerbungstraining - Frau Andrea Spitzer von der AOK in Altötting stellte sich uns vor. Zuerst erklärte sie uns, dass Praktika einen Beruf nur grob widerspiegeln und einen kleinen Einblick in Arbeitsabläufe geben können. Daher riet sie uns, viele verschiedene Praktika zu machen und zahlreiche Bewerbungen zu schreiben. Um sich über die einzelnen Betriebe zu informieren, kann man diverse Quellen nutzen, wie beispielsweise das Internet, Flyer und Prospekte oder im Freundes- und Bekanntenkreis. Hier bekommt man oft wertvolle Tipps, die uns bei der Entscheidung helfen, ob das Unternehmen zu uns passt. Sie erzählte uns auch, dass es am besten sei, den potentiellen Arbeitgeber immer vorher zu fragen, in welcher Form er die Bewerbungsmappe haben will: z.B. online Bewerbung oder klassische Bewerbungsmappe. Die Gestaltung des Lebenslaufs ist auch von großer Bedeutung. Wir sollen zeigen, wie vielseitig wir sind und unsere Interessen auflisten. Die familiären Verhältnisse gehören ebenfalls in den Lebenslauf. So sollte man beispielsweise erwähnen, wenn man zu einem Elternteil keinen Kontakt haben sollte oder die Eltern arbeitssuchend sind. Wenn einem ein bereits absolviertes Praktikum gefallen hat, so schreibt man die genauen Tätigkeiten, die man ausüben durfte, hinein. Sie riet uns ebenfalls, die Bewerbung mit dickerem Papier zu gestalten, da diese dann insgesamt interessanter und hochwertiger wirkt. Ab 08:45 Uhr wurde ein Einstellungstest als Übung gemacht. Dort konnte man unter anderem seine persönlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Anschließend wurde dieser verbessert. Wir haben ganz gut abgeschnitten. Frau Spitzer gab uns dann nützliche Tipps zum Vorstellungsgespräch: möglichst ordentliche Kleidung tragen (da der erste Eindruck zählt), nicht aus der Flasche trinken, nicht das Handy benutzen, nur dezent schminken, alle anwesenden Personen begrüßen, jedem die Hand geben mit mittelfestem Händedruck, Blickkontakt halten und immer freundlich und höflich bleiben. Wichtig ist auch, jeden ausreden zu lassen und selbst viel zu erzählen. Außerdem riet sie uns, immer ehrlich zu sein, denn das sei ein Muss. Man sollte sich vorher seine Stärken und Schwächen genau überlegt haben. Am besten ist es, Schwächen zu nennen, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ein Beispiel wäre: „Wenn ich eine Tafel Schokolade sehe, kann ich einfach nicht widerstehen.“. Der mögliche Arbeitgeber möchte häufig testen, ob wir uns über den Betrieb informiert haben. Mögliche Fragen könnten sein: „Seit wann gibt es den Betrieb?“, „Wie viele Mitarbeiter sind beschäftigt?“ usw. Meist hat man die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, die noch nicht beantwortet wurden. Dabei sind jedoch Fragen nach Gehalt und Urlaub zu unterlassen, da diese nicht als „arbeitsfreundlich“ verstanden werden. Nachdem eine Schülerin ein Übungs-Vorstellungsgespräch gespielt hat, wurde dies von den Schülern verbessert. Wichtig: Wenn man etwas nicht verstanden hat oder die Frage generell nicht versteht, sollte man nachfragen, bevor man nichts oder etwas Falsches sagt. Anschließend beendete Frau Spitzer das Bewerbungstraining um 12:15 Uhr. Dieser Tag hat der gesamten Klasse sehr gut gefallen und sicherlich weiter geholfen, da in nächster Zeit das Bewerben um einen Ausbildungsplatz ansteht. Wir bedanken uns recht herzlich für den spannenden Tag und das Rüstzeug, das wir mit auf den Weg bekommen haben!

(Stephanie Kopold, Olivia Stienert, Bryan Neldner)     

 

 

 

 


Weihnachtsfeier - ein Projekt der WS10

Am 23.12.2015 wurden wir, die Klasse WS9, zur Weihnachtsfeier der WS10 eingeladen. Im Rahmen eines Projekts im Fach "Projektarbeit" planten und organisierten die Schüler/innen der WS10 diese Veranstaltung. Eingeleitet wurde die Weihnachtsfeier von den beiden Klassensprechern Sofie Straubhaar und Dominik Misinski mit einer Begrüßungsrede. Nach dem Spiel "Personen-Memorie" (Schüler gegen Lehrer) ging es mit einem Weihnachtsgedicht weiter. Als wir genüsslich unsere Plätzchen aßen, überraschte uns Herr Dirschedl mit einem kurzen Besuch. Daraufhin gaben wir den anwesenden Lehrern einen kleinen Einblick in die Fotos unserer Holland Abschlussfahrt. Bevor wir Herrn Dirschedl und die anwesenden Mittelschullehrer verabschieden durften, spielten alle gemeinsam Pantomime. Im Anschluss eines Quizes wurden die Wichtelgeschenke übergeben. Am Ende der Weihnachtsfeier wurde allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest gewunschen. Im Namen der Klasse WS9 wollen wir uns für die schöne und gelungene Feier bedanken.

(Corinna Götz und Marlena Fischer)

 

 


 



Am 09.12.2015 besuchte die WS9 den Bayerischen Landtag

Unser Schultag fing viel früher an als sonst, nämlich schon um 07:30 Uhr, da wir um 09:30 Uhr am Bayerischen Landtag sein sollten.

Wir wurden herzlich von Frau Ingrid Heckner und einem pädagogischen Mitarbeiter empfangen, der uns gleich mit in den 3. Stock in einen der vielen Säle führte und uns schon ein bisschen erzählte, wie die Plenarsitzung nachher ablaufen wird.

  • Die Abgeordneten aus allen Parteien sind vertreten;
  • Es herrscht ein reges Kommen und Gehen, da die Abgeordneten neben der Plenarsitzung noch andere Aufgaben erledigen müssen;
  • Während ein Sprecher seine Partei vertritt, dürfen die anderen Abgeordneten in „sittlicher Form“ ihre Meinung „laut“ äußern;

Bei der Plenarsitzung zum Finanzausgleichsänderungsgesetz und zum Nachtragshaushaltsgesetz von 10:00 bis ca. 11:35 Uhr konnten wir die Beiträge folgender Politiker verfolgen:

  • Frau Claudia Stamm (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Herr Peter Winter (CSU)
  • Herr Volkmar Halbleib (SPD)
  • Herr Staatsminister Dr. Markus Söder

Nach der Plenarsitzung sind wir in den Saal 2 gegangen, der extra für uns reserviert war, und haben von Herrn Günther Knoblauch (SPD-Heimatabgeordneter), Herrn Thomas Mütze (Bündnis 90/Die Grünen-Wirtschaft und Finanzen), Herrn Benno Zierer (Freie Wähler-Umwelt- und Verbraucherschutz) und Frau Ingrid Heckner (CSU-Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes) genauer erfahren, welche Funktion sie im Ministerium haben. Dabei gab es auch eine kleine „private“ Debatte über die gestrichenen/nicht gestrichenen Lehrerstellen zwischen Frau Heckner auf der einen Seite, Herrn Zierer und Herrn Knoblauch auf der anderen. Herr Mütze hielt sich zuerst raus und versuchte, mit Erfolg, die kleine Debatte zu schlichten.

Wir hatten leider nicht allzu viel Zeit, da die vier Abgeordnete zu ihrer „namentlichen Abstimmung“ mussten, damit sie ihre Anwesenheit bestätigen, sonst müssten sie Strafe zahlen. Nachdem sie gegangen sind, haben auch wir uns auf den Weg gemacht und zwar zum Hofbräuhaus, um zu Mittag zu essen. Es gab für die Einen Schnitzel und für die Anderen überbackenen Camembert. Frau Heckner kam auch noch kurz vorbei und spendierte uns noch unsere versprochene Nachspeise.

Unser Ausflug zum bayrischen Landtag hat uns allen sehr gut gefallen, vor allem da wir so eine Gelegenheit bestimmt nicht so schnell wieder bekommen.

(Ibadete Bajrami, Julia Lanner, Alexandra Velazquez Bayer)

 


Bewerbungsverfahren in der SunTec GmbH - Bewerbungstraining für die WS9 am 29.10.2015

Im Rahmen einer Projektarbeit bewarben sich die Schülerinnen und Schüler der WS9 auf eine Stelle im Übungsunternehmen SunTec GmbH (vgl. hierzu die Rubrik "Übungsunternehmen"). Bezugnehmend auf die im Übungsunternehmen ausgehängten Stellenausschreibungen verfassten die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeiten eine Bewerbungsmappe mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Eine Kollegin der Berufsschule, die viele Jahre bei einem großen Unternehmen für die Auswahl der Azubis zuständig war, beurteilte diese Bewerbungsmappen und gab den Schülerinnen und Schülern in zwei Unterrichtsstunden noch sehr wichtige Tipps bzgl. des Bewerbungsverfahrens. Diese konnten die Schülerinnen und Schüler dann auch in reellen Bewerbungsgesprächen mit den beiden Lehrkräften des Übungsunternehmens Frau Tschirner und Frau Schubert umsetzen. Dabei schlüpften die Lehrkräfte in ihre Rolle als Geschäftsführer der SunTec GmbH und führten mit den Schülerinnen und Schülern diese sehr praxisorientierten Gespräche. Die Schülerinnen und Schüler, die dafür auch sehr sauber gekleidet waren, mussten auf gezielte Fragen bzgl. ihrer Angaben in der Bewerbungsmappe vorbereitet und möglichst spontan, selbstsicher und gewandt antworten können. Abschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Bewertungsbogen, in dem ein sehr ausführliches Feedback zu ihrer Bewerbungsmappe und dem Gespräch enthalten war. So sind nun unsere 9.-Klässler für das anstehende Bewerbungsverfahren für einen Ausbildungsberuf nach der 10. Jahrgangsstufe hervorragend vorbereitet. Wir wünschen ihnen dafür viel Erfolg!

 


Schiff Ahoi für die WS9 und WS10 - Abschlussfahrt vom 27.09. bis 02.10.2015

Am 27.09.15 war es soweit, die lang ersehnte Abschlussfahrt von WS 9 und WS 10 sollte endlich beginnen: Wir fuhren mit dem Bus von Burgkirchen-Holzen nach Holland und waren gespannt auf das Abenteuer „Segeltörn“.

Um 11:00 Uhr am nächsten Tag erreichten wir nach einer langen Busfahrt mit vielen Haltestationen unseren Abfahrtshafen Enkhuizen und brachten unserer Gepäck, sowie unsere Lebensmittel für die nächsten Tage, zu unserem Segelschiff namens Nirwana.

Auf dem Schiff wurden wir von unserer Kapitänin Irene und Ihrer Matrosin Julia begrüßt und erhielten eine Einweisung und Besichtigung. Danach durften wir endlich unsere Kajüten beziehen - hier lebten wir die nächste Woche auf sehr beengtem Raum.

Auch, wenn wir sehr müde von der langen Anreise waren, ging es gleich los! Julia zeigte uns unsere Aufgaben auf dem Schiff und ehe wir uns versahen, legten wir ab. Wir stellten fest, segeln geht nur gemeinsam, jeder muss mit anpacken.

Am ersten Tag segelten wir nach Starvoren, doch bevor wir an Land gehen konnten, erwartete uns die nächste Herausforderung: Das gemeinsame Kochen, Tisch decken, Aufräumen und Abwaschen. Für den einen oder anderen Schüler waren das völlig neue Tätigkeiten. Aber auch das meisterten wir, wenn auch mit Startschwierigkeiten.

Der zweite Segeltag führte uns zur Insel Texel, dort liefen wir am Nachmittag den Hafen Oudeschild an. Für viele gab es hier eine völlig andere Landschaft zu sehen und typische kulinarische Spezialitäten, wie z.B. Kibbeling, mussten unbedingt probiert werden. So verbrachte jeder auf seine Art einen interessanten Abend.

Nach dem Frühstück verließen wir die schöne Insel, um ein neues Abenteuer zu bestreiten: Das Trockenlaufen. Hierzu steuerte Irene das Schiff zu einer geeigneten Stelle und wartete auf die Ebbe. Wir waren froh, dass bisher alle das Segeln gut vertrugen, keiner hatte größere Probleme mit der Seekrankheit So konnten wir das schöne Wetter auf Deck genießen. Gegen 14:30 Uhr war es soweit, die ersten wagten sich ausgerüstet mit Gummistiefel und Eimer auf „Land“. Sie sammelten Muscheln, Krabben und Garnelen. Leider reichte es nicht für ein Abendessen! Nachdem wieder alle an Deck waren, begann das Warten auf die Flut, damit wir zu unserem „Wasser-Schlafplatz fahren konnten. Ob das wohl gut ging, auf dem offenen Meer mit Wellengang zu schlafen? Bevor wir dies testeten, genossen wir am Abend die Stille und versuchten bei klarem Himmel, die uns bekannten Sternenbilder zu finden. Ja, wir schliefen gut und waren für den nächsten Reisetag gut gerüstet!

Dieser führte uns nach Urk. Urk wird nur selten angelaufen, da die Entfernung für eine Tagesfahrt zu groß ist. Wir erreichten unser Ziel (Irene hatte die Wetterkarten genauestens studiert), da es Windstärke 8 gab. Das Schiff legte sich stark zur Seite und für viele war das Gehen auf Deck am Anfang sehr ungewohnt. Jetzt nahm das Schiff richtig Fahrt auf!

Urk ist ein kleiner, beschaulicher Ort, mit Leuchtturm, Strand und vielem mehr. Trotz dieser Beschaulichkeit war es für manche Schüler schwierig den Bäcker zu finden, um die Semmeln für den nächsten Tag zu bestellen.

Am nächsten Tag segelten wir zu unserem Ausgangshafen zurück, die Reise neigte sich dem Ende zu. Bevor wir das Schiff verlassen durften, gab es eine Putzparty und dann hieß es Abschiednehmen von unserer Kapitänin, Matrosin und „Nirwana“. Der Bus wartete bereits auf uns und nach 14 Stunden Fahrt kamen wir wieder wohlbehalten in Burgkirchen an. Allerdings um viele Erlebnisse und Erfahrungen reicher!